REVOLUTIONIERUNG DER KI: “TREE OF THOUGHTS” VERBESSERT DIE LOGIK UND DAS DENKVERMÖGEN VON GPT‑4 UM 900%

Künst­li­che Intel­li­genz (KI) hat in den letz­ten Jah­ren enor­me Fort­schrit­te gemacht, ins­be­son­de­re in der Ent­wick­lung von Gro­ßen Sprach­mo­del­len (Lar­ge Lan­guage Models, LLMs) wie GPT‑4. Eine kürz­lich ver­öf­fent­lich­te For­schungs­ar­beit von Goog­le Deep­Mind und Prince­ton hat jedoch eine neue Metho­de namens “Tree of Thoughts” vor­ge­stellt, die das Poten­zi­al hat, die Art und Wei­se, wie KI Pro­ble­me löst und denkt, zu revo­lu­tio­nie­ren.

Was ist “Tree of Thoughts”?

“Tree of Thoughts” ist eine Metho­de, die LLMs dazu bringt, Pro­ble­me in meh­re­ren Schrit­ten zu durch­den­ken, ver­schie­de­ne Lösungs­we­ge zu unter­su­chen, den bes­ten aus­zu­wäh­len und dann die tat­säch­li­che Lösung aus­zu­ge­ben. Die­ser Ansatz ist viel mehr in Ein­klang mit der Art und Wei­se, wie das mensch­li­che Gehirn Pro­ble­me löst, und ermög­licht es LLMs, Auf­ga­ben zu bewäl­ti­gen, die stra­te­gi­sches Vor­aus­den­ken oder eine Erkun­dung erfor­dern.

Anwendung und Ergebnisse

Die For­scher tes­te­ten “Tree of Thoughts” in drei ver­schie­de­nen Her­aus­for­de­run­gen: dem Spiel 24, krea­ti­vem Schrei­ben und Kreuz­wort­rät­seln. Die Ergeb­nis­se waren beein­dru­ckend, ins­be­son­de­re im Spiel 24, wo die Erfolgs­ra­te von 4% (mit der her­kömm­li­chen Metho­de) auf 74% (mit der “Tree of Thoughts”-Methode) gestie­gen ist.

Beim krea­ti­ven Schrei­ben und Kreuz­wort­rät­seln zeig­te “Tree of Thoughts” eben­falls eine ver­bes­ser­te Leis­tung im Ver­gleich zu her­kömm­li­chen Metho­den. Die­se Ergeb­nis­se unter­strei­chen das Poten­zi­al die­ser neu­en Metho­de, die Art und Wei­se, wie KI Pro­ble­me löst und denkt, zu revo­lu­tio­nie­ren.

Einschränkungen und zukünftige Anwendungen

Trotz der beein­dru­cken­den Ergeb­nis­se hat “Tree of Thoughts” eini­ge Ein­schrän­kun­gen. Die Metho­de erfor­dert mehr Res­sour­cen als her­kömm­li­che Metho­den und ist mög­li­cher­wei­se nicht für vie­le bestehen­de Auf­ga­ben not­wen­dig, bei denen GPT‑4 bereits gut abschnei­det.

Trotz­dem bie­tet “Tree of Thoughts” eine auf­re­gen­de neue Per­spek­ti­ve auf die Art und Wei­se, wie KI Pro­ble­me löst und denkt. Mit wei­te­rer For­schung und Ent­wick­lung könn­te die­se Metho­de dazu bei­tra­gen, die Fähig­kei­ten von KI in einer Viel­zahl von Anwen­dungs­fäl­len zu ver­bes­sern, von der Pro­blem­lö­sung über das krea­ti­ve Schrei­ben bis hin zur Lösung von Kreuz­wort­rät­seln.

Fazit

Die For­schungs­ar­beit von Goog­le Deep­Mind und Prince­ton stellt einen bedeu­ten­den Fort­schritt in der Ent­wick­lung von KI dar. Durch die Imple­men­tie­rung der “Tree of Thoughts”-Methode kön­nen KI-Model­le wie GPT‑4 Pro­ble­me auf eine Wei­se lösen, die der mensch­li­chen Denk­wei­se ähn­li­cher ist. Wäh­rend wei­te­re For­schung und Ent­wick­lung not­wen­dig sind, um die vol­le Band­brei­te der Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten die­ser Metho­de zu erkun­den, zeigt die Arbeit bereits jetzt das Poten­zi­al, die Art und Wei­se, wie wir KI ein­set­zen und ent­wi­ckeln, zu ver­än­dern.

Die “Tree of Thoughts”-Methode ist ein wei­te­rer Schritt in Rich­tung einer KI, die nicht nur Daten ver­ar­bei­ten, son­dern auch logisch den­ken und Pro­ble­me lösen kann. Mit die­ser Ent­wick­lung könn­ten wir in naher Zukunft KI-Model­le sehen, die in der Lage sind, kom­ple­xe Auf­ga­ben zu bewäl­ti­gen, die bis­her nur Men­schen vor­be­hal­ten waren.

Die For­schung ist ein Beweis für die rasan­te Ent­wick­lung im Bereich der Künst­li­chen Intel­li­genz und zeigt, dass wir erst am Anfang ste­hen, das vol­le Poten­zi­al die­ser Tech­no­lo­gie zu erken­nen. Mit wei­te­ren Fort­schrit­ten wie dem “Tree of Thoughts” könn­ten wir in den kom­men­den Jah­ren noch grö­ße­re Durch­brü­che in der KI-For­schung erle­ben.

Für die­je­ni­gen, die an der prak­ti­schen Anwen­dung die­ser For­schung inter­es­siert sind, hat Matthew Ber­man ein hilf­rei­ches Video erstellt, in dem er die “Tree of Thoughts”-Methode erklärt und zeigt, wie man den Code aus dem ent­spre­chen­den Git­Hub-Repo­si­to­ry instal­liert und aus­führt. Die­ses Video ist eine groß­ar­ti­ge Res­sour­ce für jeden, der mehr über die­se auf­re­gen­de neue Ent­wick­lung in der KI-For­schung erfah­ren möch­te.

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